„Wir müssen auch bei den erneuerbaren Energien die Marktkräfte ins Spiel bringen – und zwar so schnell wie möglich. …. Ich stelle mir das folgendermaßen vor: Wir geben das bürokratische, überkomplexe und teure System von Einspeisevorrang und gesetzlichen Einspeisevergütungen auf.“ ( Rede Zeil vor Energiekommission 120419)
So unverblümt hat der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil in der Sitzung der Energiekommission am 19. April 2011 das möglichst rasche Ende des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes EEG gefordert. Damit gesteht er erstmals öffentlich ein, was das eigentliche Ziel der sich wiederholenden schwarz-gelben Kürzungsorgien im EEG und speziell im Photovoltaikbereich ist. Letztlich geht es darum die Wirkung des EEG schrittweise stark zu reduzieren, um die endgültige Abschaffung nur noch als kleinen Schritt erscheinen zu lassen.
